Jānis Jaunsudrabiņš
1877–1962
Jānis Jaunsudrabiņš (1877–1962) – Schriftsteller, Dichter, Dramatiker und Maler, Autor des „Weißen Buches“ („Baltā grāmata“).
1944 ging er ins Exil. Nach mehreren Flüchtlingslagern lebte er ab 1948 in Körbecke am Möhnesee, wo er am 28. August 1962 starb. Auf dem Friedhof in Körbecke steht bis heute ein Denkmal mit der Inschrift „Piemini Latviju“ (Gedenke Lettlands); 1997 wurde er in Nereta (Lettland) umgebettet.
Im Lettischen Centrum Münster gibt es einen Gedenkraum für Jaunsudrabiņš als Teil der Museumsräume der LKV. Seit 1952 war er Ehrenmitglied des lettischen PEN; Anfang der 1950er Jahre erschienen seine Texte auch in der deutschen Presse.

Grab von Jānis Jaunsudrabiņš in Körbecke (1980)
Auf dem Friedhof in Körbecke steht bis heute ein Denkmal mit der Inschrift „Piemini Latviju“.